Mit einer Förderung von insgesamt 170.000 Euro aus Lottomitteln des Gesundheits- und Jugendministeriums wurde am Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann Brandenburgs erste Kinderschutzinstitutsambulanz (KIA) ins Leben gerufen. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht den Aufbau einer spezialisierten medizinischen Infrastruktur, um Verdachtsfälle von Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung schnell und fundiert abzuklären.
In der neuen Einrichtung arbeiten medizinische Fachkräfte eng mit der Kinder- und Jugendhilfe zusammen, um Betroffenen in einem geschützten Rahmen zu helfen und gleichzeitig rechtssichere Dokumentationen für Behörden zu erstellen. Die Lottomittel sichern dabei die Ausstattung der Räumlichkeiten und die Koordination interdisziplinärer Teams. Nach dem Start in Potsdam wird das Netzwerk noch in diesem Jahr durch vier weitere Standorte in Eberswalde, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Lauchhammer ergänzt, um landesweit eine lückenlose Versorgung zu gewährleisten.